Erfrischende Mango – Lassi mit Kardamom Rezept

Mango Lassi mit Kardamon
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Schon früh wurde die leckere Frucht angebaut und so gern gegessen, dass sie in den hinduistischen Veden auch als „Götterspeise“ Erwähnung findet.
Die Mango enthält sehr viel Vitamin A, C,  und Beta Carotin. An Mineralien sind Kalium, Calcium und Magnesium erwähnenswert. Die säurearme, gut verdauliche Frucht soll dank ihrer Inhaltsstoffe den Darm beruhigen. Zudem schreibt man ihr eine positive Wirkung auf das Gehirn zu. In Indien gilt sie außerdem als Frucht, die Blutungen stoppen und das Herz stärken kann. In Verbindung mit dem Kardamon, der entgiftend und überhaupt positiv auf Mund-Rachen und den Magen-Darmtrakt wirken kann, ist dieses Mango-Lassi Rezept zu jeder Jahreszeit köstlich und  gesund.

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Kardamom im Schwedenbitter

cardamom
Kardamom im alkoholfreien Schwedenbitter Fotolia #74038022 Urheber ist „gekaskr“

Mit dem Kardamom stelle ich heute das 8. „Kraut“ des alkoholfreien Schwedenbitters vor.

Kardamom, lat. Elettaria cardamomum, gehört in die Familie der Ingwergewächse. Dort wird er der Gruppe der einblättrigen Pflanzen zugeordnet. Es ist eine krautige Pflanze, die in der Regel eine Höhe von 2,5 bis 3 m erreicht, in Einzelfällen wird sie sogar bis zu 5 m hoch. Es gibt grünen und schwarzen Kardamom, darüber hinaus sieht auch weißen Kardamom, hierbei handelt es sich jedoch um ausgeblichene Schoten.

Ursprünglich kommt Kardamom aus Sri Lanka und dem Süden Indiens. Da er  so eine weite Verbreitung gefunden hat, wird er mittlerweile in vielen anderen Teilen der Welt angebaut, z. B. in Mexiko, Thailand, Zentralamerika, Vietnam, Ceylon, Tansania und Guatemala.

Der Kardamom ist ein sehr geschätztes und verehrtes Gewürz- und Heilmittel, insbesondere in Indien. Er gilt als eines der ältesten von uns Menschen verwendeten Heilpflanzen weltweit.

Wirkung von Kardamom

Kardamom wirkt auf unseren Körper entgiftend, er unterstützt die Nieren, Gifte und Abfallstoffe auszuleiten. Seine ätherischen Öle hemmen das Wachsen von Viren, Bakterien, Schimmel und Pilzen.

Kardamom wird als Mittel gegen Verdauungsstörungen, Krämpfen im Bauch und Blähungen verwendet. Auch bei zu fettem oder mengenmäßig zu viel Essen kann Kardamon Abhilfe schaffen.

Desweiteren regt er die Speichelsekretion an und kann bei Übelkeit, gegen Erbrechen, bei Reisekrankheit und Schwindelgefühlen Besserung bringen. Kardamom wird auch  als „das Kraut der Sänger“ bezeichnet, da er sich positiv auf die Stimme auswirkt. In Indien sollen viele Sänger vor ihren Auftritten eine Kardamommilch trinken, um eine bessere Stimmkraft zu haben. Nach den Auftritten hilft Ihnen der Kardamom im Kaffee, um ihre Stimmbänder wieder zu entspannen.

Auch bei Mundgeschwüren, und Infektionen im Mund- und Rachenbereich unterstützt der Genuss von Kardamom den Heilungsprozess. Bei schlechtem Mundgeruch oder Geschmack im Mund, kann das Kauen einer Kardamomschote zur sofortigen Besserung beitragen.

Kardamom bei psychischen Erkrankungen

Bei Stimmungsschwankungen und depressiven Einbrüchen hilft Kardamom, das Gemüt zu entspannen. Zum besseren Einschlafen und zur Entspannung kann eine warme Milch mit Kardamom, Safran und Honig ein hilfreiches Abendgetränk sein.

Dieser Beitrag kann, wie bei allen Informationen zu den Kräutern, nur ein kleiner Ausschnitt des gesamten Wissens um die Geschichte und den Einsatz der jeweiligen Pflanze sein. Beim Verfassen dieses Artikels über den Kardamoms im Schwedenbitter ist mir wieder einmal sehr bewusst geworden, wie vielseitig die Kräuter in diesem Schwedenbitter sind.

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Über den Autor: Elke Braeunig Inhaberin von Naturprodukte Europa

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