Bitterstoffe im Schwedenbitter

Bitterstoffe im Schwedenbitter

Bitterstoffe sind Bestandteil des Schwedenbitters

Bitterstoffe werden wieder „modern“. Bitterstoffreiche Nahrungsmittel – früher weit verbreitet – fehlen heute fast komplett in der Ernährung. In meinem Blogbeitrag erhalten Sie einige Informationen zu Bitterstoffen.

Bitte unten auf „Mehr lesen“ klicken um den ganzen Beitrag zu sehen.

Die Geschichte der Bitterstoffe

Bereits im 16. Jahrhundert stellte der weltbekannte Arzt Paracelsus ein „Leben verlängerndes“ Elixier zusammen: er kombinierte Bitterwurzeln mit Aloe, Myrrhe und Safran. Diese Mischung gilt als die Basis für das Grundrezept des Schwedenbitters von Dr. Samst.

Bis in das 20. Jahrhundert hinein haben wir nahezu täglich über die Nahrung bitterstoffhaltige Kost zu uns genommen: Wildpflanzen, Gemüse, Getreide, Obst, Salate. In den letzten Jahrzehnten wurden jedoch viele Bitterstoffe aus unseren Lebensmitteln verbannt und mehr und mehr ist das „Süße“ in aller Munde. Von den sechs Hauptgeschmacksrichtungen unserer Ernährung bestehen überwiegend heute nur noch fünf: süß, salzig , umami (fleischig/ vollmundig), sauer und fettig. Die Bitterstoffe wurden fast gänzlich von unseren Tellern verbannt.

Maria Treben hat mit der Entdeckung der Rezeptur zur Herstellung von Schwedenbitter auch die Bitterstoffe wieder entdeckt.

Interessant ist, dass erst im Jahr 2015 durch das Forschungszentrum „skinitial“ an der Universitätsklinik Freiburg im Breisgau Bitterstoffrezeptoren in der Haut entdeckt wurden.

Bitterstoffe

Bitterstoffe – © fotolia-com – Jürgen Fälchle

Bitterstoffe im Schwedenbitter

Wofür wir die Bitterstoffe brauchen, darf an dieser Stelle leider nicht mehr beschrieben werden, da eine Abmahnung und das verbietet. In Verbindung mit dem Schwedenbitter ist uns das untersagt, da Schwedenbitter ein Lebensmittel ist – man kann allerdings bei vielen anderen Lebensmitteln etwas zu den Bitterstoffen nachlesen.

Schon Maria Treben gab den Rat: diesen Rat aus dem Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ mussten wir ebenfalls entfernen

Weitere Informationen dazu mußten auch gelöscht werden.

Die Verdauung

Hierzu ist interessant, dass 350 v. Chr. Aristoteles die Geschmacksrichtungen beschreibt – aber erst im Jahr 2000 Chandrashekar den ersten Geschmackssensor entdeckt,
die Bitterstoffrezeptoren. 2002 entdeckt Wu Bitterstoffrezeptoren im Magen-Darmtrakt. 2015 wurden sogar Bitterstoffrezeptoren auf der Haut entdeckt. (Quelle: Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin).
Diese Entdeckungen rückten bittere Lebensmitteln wieder mehr in den Focus der Menschen.

Bitterstoffe und Schwedenbitter bilden ein gutes Team. Schwedenbitter gehört zu den bitteren Lebensmitteln – der Name sagt es bereits :-).

Was Maria Treben in ihrem Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ mit der Abschrift „Alte Handschrift“  dazu anmerkt, darf hier ebenfalls keine Erwähnung mehr finden und musste gelöscht werden.
Ebenso die letzten 2 Sätze dieser Schrift bezüglich Schwedenbitter mit seinen Bitterstoffen mussten  – Sie werden es mittlerweile erraten – gelöscht werden.

abnehmen

Bitterstoffe © fotolia.com – Mita Stock Images

Cardamom

Kardamom ist eines der Kräuter im Schwedenbitter. Fotolia #74038022 Urheber ist „gekaskr“

Für die Figur

Lebensmittel, die eher bei den bitteren Lebensmitteln eingeordnet werden, haben in der Regel auch weniger Kalorien.
Aus diesem Grund stehen Salate und Gemüse bei Diäten vermehrt auf dem Speiseplan. Es macht durchaus Sinn, generell öfter zu solche Lebensmitteln zu greifen und sie in die tägliche Ernährung zu integrieren – für die Figur und das eigene Wohlbefinden. Und wenn der alte Spruch stimmt: „Bitter macht lustig“ – dann kann so eine Ernährungsumstellung
sogar Spaß machen :-).

Tun Sie sich etwas Gutes

und lesen Sie die Veröffentlichung der „Schweizerischen Zeitschrift für Ganzheitsmedizin“ zu den Bitterstoffen. Die Untersuchungen des Forschungszentrums haben ergeben, dass sich pflanzliche Bitterstoffe an Bitterstoff-Rezeptoren der Haut binden und einen Calcium-Einstrom auslösen. In Folge kommt es zur Bildung von Schutzeiweißen, die beim Aufbau der Hautbarriere eine wichtige Rolle spielen.
Eine klinische Studie der Universitätshautklinik mit äußerlich angewendeten Bitterstoffen und Süssholz-Extrakt zeigte bei Patienten mit leichter Neurodermitis bereits nach einwöchiger Anwendung eine Besserung der Symptome.
Durch den Einsatz von Bitterstoffen auf der Haut wurden bis jetzt stoffwechselanregende und regenerationsfördernde Wirkungen nachgewiesen. (Quelle: „Schweizerischen Zeitschrift für Ganzheitsmedizin“, Publikationen von Seiwerth J, Tasiopoulou G, Hoffmann J, Schempp CM, Wölfle U) – auf Wunsch maile ich gern den gesamten Artikel zu.

Selten habe ich fundiertes Wissen, so gut dokumentiert und wissenschaftlich begleitet gelesen.

Wir möchten Sie einladen den Bitterstoffen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ein ausgewogener Speiseplan kann ein guter Anfang sein.
Folgende Gemüse, Salate, Obstsorten, Getreide, Küchenkräuter und Gewürze enthalten einen beachtlichen Anteil an Bitterstoffen:

Gemüse/ Salate: Chicorée, Radicchio, Rucola, Endivien, Rosenkohl, Brokkoli, Artischocke, Ingwer, Löwenzahnwurzel und -kraut, etc.

Obst: Grapefruit, Zitrone, Orange

Küchenkräuter und Gewürze: Sauerampfer, Liebstöckel, Lorbeerblätter, Majoran, Kerbel, Estragon, Rosmarin, Baldrian, Enzian, Myrrhe, Beifuß/ Wermut, Schafgarbenkraut, Wegwartenwurzel, Pfefferminze, wilder Hopfen, Tausendgüldenkraut, Bitterklee, Angelica/ Engelwurzen, Kardamom, Pfeffer, Thymian etc.

Einige der aufgezählten Kräuter sind im Schwedenbitter mit und ohne Alkohol enthalten.

Getreide: Hirse und Amaranth

Bezugsquellen:

https://maria-treben-schwedenbitter.de/maria-treben/schwedenbitter/

Bewerten Sie diesen Beitrag:
1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9 votes, average: 4,44 out of 5)

Loading...

Kommentare (23)

  1. AvatarRainer

    Wirklich interessant, die Vielseitigkeit. Ich bin begeistert.

    Antworten
    1. AvatarChristian

      Bin genauso wie der Rainer begeistert. Nachdem ich ihren Artikel über die Leinsamen gelesen habe bin ich zum Glück auf diesen Artikel gestoßen. Ich wusste gar nicht wie gesundheitsfördernd Bitterstoffe sein können. Vielen Dank für diese Information
      LG Christian

      Antworten
  2. AvatarThomas

    Ich bin ehrlich gesagt etwas über die Rezeptur verwundert. Auf dem Etikett stehen Zutaten drauf, die lt. Original-Rezept nicht enthalten sind wie z.B. Zimt, Walnussschale, Rosmarin, etc. Nicht, dass diese Kräuter schlecht wären, haben aber wie gesagt nichts mit der Originalrezeptur zu tun, die Sie hier bewerben. Dies ist aus meiner Sicht Irreführung für Verbraucher. Vor allem für solche, die sich hiermit nicht so gut auskennen.
    Und warum verwenden Sie nicht die Original-Rezeptur ?

    Antworten
    1. Elke BraeunigElke Braeunig

      Lieber Thomas,

      wir „bewerben“ den alkoholfreien Schwedenbitter nicht als original Rezeptur „kleiner Schwedenbitter“. Wir beschreiben ihn, wie er ist. Als „aus den Rezepturen von Maria Treben entstanden“. Und genau so ist es auch.
      Der alkoholfreie Schwedenbitter ist nicht „der kleine“ oder „große“ Schwedenbitter, er ist aus den Rezepturen von Maria Treben entstanden und hat noch ein paar Kräuter mehr im Rezept um eine bestmögliche Wirkung zu erzielen.
      Entwickelt wurde er von Herrn Diwald, der noch mit Frau Treben und dem Magister Rizzy zusammengearbeitet hat. Herr Diwald ist mittlerweile weit über 70 und hat sich dem Erbe der Frau Treben in sehr verantwortungsvoller Weise angenommen. Davon konnte ich mich persönlich bei einem Besuch in Wien überzeugen. Die Qualität der verwendeten Kräuter sucht seinesgleichen. In seiner Firma wird auch der Schwedenbitter mit Alkohol seit fast 40 Jahren nach der letzten Rezeptur von Frau Treben hergestellt, die geschützt ist und nur dort hergestellt werden darf.

      Durch eigene Erfahrung und zahlreiche Kundenrückmeldungen kann ich sagen, dass die Wirkweise bei innerlicher Anwendung dem alkoholhaltigen Bitter ebenbürtig ist, wenn nicht sogar noch etwas besser. Viele Anwender setzen ihn sogar mit sehr guten Erfolgen auch äußerlich an.

      Herzlichst,

      Elke Braeunig, Naturprodukte Europa

      Antworten
      1. AvatarStefan

        Wirklich Interessante Einblicke die Sie hier bieten. Erstmal hat mich der Kommentar auch verwirrt, aber dank ihrer ausführlichen Erklärung bin ich nun überzeugter als vorher!
        Stefan

        Antworten
      2. AvatarTamara Schmid

        Guten Abend 😊 Mich würde interessieren, wie der alkoholfreie Auszug gemacht wird, sprich wenn ohne Alkohol, wie dann??? Was ist die Basis? Vielen Dank und freundliche Grüsse, Tamara.

        Antworten
        1. Elke BraeunigElke Braeunig

          Hallo liebe Tamara,
          die Basis ist Wasser – die Kräuter werden in einem kompliziertem Verfahren bei einer bestimmten Temperatur mit Wasser entzogen. Das ist deutlich aufwändiger als die Herstellung mit Alkohol.

          Herzlichst,
          Elke Braeunig

          Antworten
    2. AvatarHarald

      Es gibt den kleinen Schwedenbitter und den großen.
      Der Große hat matürlich mehr Zutaten.

      Antworten
      1. Elke BraeunigElke Braeunig

        Ja, so ist es

        Antworten
  3. AvatarChristian

    Bin genauso wie der Rainer begeistert. Nachdem ich ihren Artikel über die Leinsamen gelesen habe bin ich zum Glück auf diesen Artikel gestoßen. Ich wusste gar nicht wie gesundheitsfördernd Bitterstoffe sein können. Vielen Dank für diese Information
    LG Christian

    Antworten
  4. AvatarStefan

    Wirklich Interessanter Beitrag und mal ein ganz neue Einblick!
    Vielen Dank.
    LG Stefan

    Antworten
  5. AvatarKbra

    Hilft schwedische bitter auch gegen haarausfall und kahle stellen am scheitel?

    Antworten
    1. Elke BraeunigElke Braeunig

      Da würde ich eher den Klettenwurzel-Brennnessel-Extrakt empfehlen.

      Herzlichst,

      Elke Braeunig

      Antworten
  6. AvatarSara K.

    Wirklich sehr interessanter Beitrag. Ein Bitterstoff mit so vielen verschiedenen Anwendungsgebieten… ist schon sehr interessant.
    Vielen Dank an den Verfasser

    Antworten
    1. Elke BraeunigElke Braeunig

      Hallo liebe Sara,
      vielen Dank für die nette Rückmeldung – der Beitrag war viiiel besser, aber ich mußte soviel löschen, weil ich abgemahnt wurde. In Verbindung mit dem Schwedenbitter darf man nahezu nix sagen, was auch nur ansatzweise etwas mit „Wirkung“ zu tun hat. Schwedenbitter ist ein Lebensmittel und Lebensmitteln steht es nicht zu irgendwie zu wirken – deshalb sage ich immer „Schwedenbitter ist ein Lebensmittel im wahrsten Sinn des Wortes!“

      Herzlichst,
      Elke Braeunig

      Antworten
  7. AvatarMagamed Alhasov

    So sehr wusste ich mit dem bitterstoffen garnicht man kann auch vieles neues lernen tolle seite.

    Antworten
    1. Elke BraeunigElke Braeunig

      Hallo liebe(r) Magamed Alhasov,
      auch Ihnen vielen Dank für das Lob – besonders, da wir auf Grund von Abmahnungen unsere Blogbeiträge unfassbar „verstümmeln“ mußten. Wir dürfen eigentlich gar nix mehr schreiben – denn jede Aussage,
      die etwas mit „Wirkung“ zu tun haben könnte, kann sehr teuer abgemahnt werden. Gerade zu den Bitterstoffen hatten wir einen (aus unserer Sicht) großartigen Beitrag geschrieben. 90 % mußten wir löschen.
      In Verbindung mit Schwedenbitter darf man wirklich fast nix schreiben. Einfach nur sehr schade.

      Herzlichst
      Elke Braeunig

      Antworten
  8. AvatarCaner

    Gute seite

    Antworten
    1. Elke BraeunigElke Braeunig

      Hallo liebe(r) Caner,
      vielen Dank für das Lob – besonders, da wir auf Grund von Abmahnungen unsere Blogbeiträge unfassbar „verstümmeln“ mußten. Wir dürfen eigentlich gar nix mehr schreiben – denn jede Aussage,
      die etwas mit „Wirkung“ zu tun haben könnte, kann sehr teuer abgemahnt werden.

      Herzlichst
      Elke Braeunig

      Antworten
  9. AvatarHeidi

    Hallo, wie viel vom kleinen Schwedenbitter nimmt man um die Magensäure anzuregen?

    Hilft es auch bei Sodbrennen bei Reflux?

    Antworten
    1. Elke BraeunigElke Braeunig

      Hallo liebe Heidi,
      dazu gibt es keine spezielle Empfehlung. Bei den Beschwerden würde ich immer den alkoholfreien Schwedenbitter einsetzen. Am besten am Anfang 2 – 3 x tgl. 1 Essl. ca. 15 Minuten vor der Mahlzeit in ca. 100 ml zimmerwarmen Wasser verdünnt trinken. Dieser Einsatz kann auch guten Einfluss auf Sodbrennen und Reflux haben – dazu haben wir viele positive Rückmeldungen. Probieren Sie es einfach aus.
      Gute Besserung.

      Herzlichst,
      Elke Braeunig

      Antworten
  10. AvatarWolfgang

    Das verbieten von Naturprodukten müsste als Verbrechen eingestuft und geahndet werden !!!

    Antworten
    1. Elke BraeunigElke Braeunig

      Lieber Wolfgang,

      da bin ich ganz Ihrer Meinung!

      Herzlichst,
      Elke Braeunig

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.